Gesellschaftshaus Magdeburg, Gartensaal (Foto: VDKC, Anne Langhoff)Das Gesellschaftshaus ist ein zentraler Ort vielfältiger kultureller Veranstaltungen im gesellschaftlichen Leben Magdeburgs. Konzerte, Lesungen und kleine Theateraufführungen prägen das Gesicht des Hauses ebenso wie die Nutzungen der attraktiven Räume durch die Universität, die Landesministerien, regionale und überregionale Firmen, Vereine und Verbände. Veranstaltungen im Stile traditioneller Kaffeehauskonzerte und eine Silvesterfeier als Höhepunkt zum Jahresende runden das Angebot ab. Ebenso hat sich das Haus durch das besondere historische Ambiente zu einem begehrten Ort für private Feiern wie Hochzeiten oder Jubiläen etabliert.

Die Geschichte des Gesellschaftshauses beginnt bereits im Jahr 1824: In diesem Jahr erwarb die Stadt Magdeburg das Gelände des Klosters Berge und beauftragte Peter Joseph Lenné mit der Gestaltung eines Volksgartens. Karl Friedrich Schinkel übernahm den Entwurf eines Gesellschaftshaues in zentraler Lage. Vier Jahre später wurde der auf seinen Entwürfen basierende Teil fertig gestellt und 1896 dann ein Anbau realisiert, der zum heutigen architektonischen Gesamtbild führte.

Bis zum zweiten Weltkrieg war das Gesellschaftshaus einer der geselligsten Orte der Stadt Magdeburg, von 1950 bis 1990 diente es als Pionierhaus. Eine grundlegende Sanierung gab dem Gebäude in allen seinen Teilen das Gesicht der jeweiligen Erbauungszeit zurück.

Seit 2005 stehen Schinkelsaal, Gartensaal und mehrere Salons wieder für eigene Veranstaltungen und Vermietungen zur Verfügung.

Quelle: http://www.gesellschaftshaus-magdeburg.de/informationen.html


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